Als wir im Januar unseren ersten Termin hatten konnten wir einige Tage später direkt mit einer IUI (Insimination) starten, die Hoffnung das es klappt war nicht allzu groß aber wir waren trotzdem aufgeregt. Im Februar kam dann das nicht allzu überraschende NEGATIV. Zugleich war es auch der Startschuss für unsere 1. IVF. Die Hormonspritzen hatten es in sich und die ganze Zeit drehte sich nur um Arzttermine / Kontrollen und die Spritzen jeden Abend zur selben Zeit, aber ich wusste wofür ich es mache. Gegen Ende der Stimulation ging es mir nicht mehr ganz so gut ich hatte sehr viele Follikel (Eizellen) und aufgrund dieser eine Überstimulation. Die Punktion (Eizellenentnahme) wurde aus diesem Grund in Narkose durchgeführt. Das Ergebnis waren 31 Eizellen die entnommen wurden. Ich dachte nur wow so haben wir die Chance mehrere Blastozysten zu bekommen und sie für einen eventuellen Kryotransfer auf Eis zu legen. Die Tage danach waren eine Achterbahnfahrt ich musste meine Überstimulation in den Griff bekommen da der Transfer sonst nicht stattfinden konnte. Viel trinken, kühlen und sehr viel Eiweiß zu mir nehmen war tagelang meine einzige Aufgabe. Nach 5 Tagen war es soweit und der Embryotransfer konnte tatsächlich stattfinden, ich war so aufgeregt. Die Ausbeute war jedoch leider ernüchternd nur 1 Blastozyste blieb von den 31 übrig. Aber ich dachte positiv immerhin brauchten wir nur 1. Nach 10 Tagen mit spritzen und einer Achterbahnfahrt der Gefühle war endlich der Tag des Bluttests nach 1 Stunde warten bekamen wir mitgeteilt das es leider nicht geklappt hat „ NEGATIV“. Danach mussten wir mindestens 1 Monat warten um einen erneuten Versuch zu starten, doch dann kam Corona und der Lockdown..
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