Warteschleife und der 7. Versuch

Im April/Mai Zyklus hatte ich wieder einmal eine Zyste.

Ich habe versucht das beste daraus zu machen und bin mit meinen Mann einige Tage weg gefahren.

Es tat gut mal was für sich zu tun und nicht immer nur an das eine zu denken. Jeder der einen langen Kinderwunsch hat weiß das man sich selbst und auch die Partnerschaft in der zeit sehr vernachlässigt. Es ist traurig aber leider wahr.

Im Juni hatte ich dann eine Gebährmutterbiopsie auf Killerzellen inkl. Scratsching (anritzen um die Einnistung zu erleichtern), die Gerinnungswerte wurde ebenfalls überprüft. Nun hatten wir alles abgeklärt was möglich war. Die Ergebnisse waren wieder alle Negativ , sprich keine Killerzellen, gute Gerinnung.

Versteht mich nicht falsch ich bin natürlich froh das alles unauffällig war andererseits gab es einfach keinen Grund warum ich nicht schwanger werde bzw. es bleibe.

Im Juli 2021 startet wir dann unserer 4. Kryoversuch wieder mit 2 schlüpfenden Blastozysten. Nun musste es doch endlich klappen.

Doch das tat es nicht , NEGATIV.

Ab dem Zeitpunkt glaubte ich an nichts mehr. Ich erkundigte mich sogar über Leihmutterschaft da ja nicht die Eizellen sondern die Einnistung das Problem war. Ich wusste nicht mehr wie es noch weiter gehen soll da es nervlich langsam sehr belastend und zermürbend für mich war und ich mich immer mehr selbst verlor..

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