Zuhause angekommen mussten wir uns erst mal zurechtfinden in unserem neuen Leben. Schnell war klar wir brauchten Routinen um zurecht zu kommen.
Wir wechselten in der ersten Wochen mehrmals unser Bett / Schlafsituation bis wir schlussendlich eine temporäre Lösung gefunden haben. Mein Mann schlief eine Zeit lang im Gästezimmer, es war nicht toll aber er konnte mit den Babys nicht im Raum schlafen da sie nachts sehr laut waren.Wir teilten uns die Nächte auf so das jeder genug Schlaf bekam.
Die ersten Monate waren wirklich „bis jetzt“ die schlimmsten, sie hatten starke Koliken, permanent Verstopfung und sie haben dauert „gekotzt“ nach jeder Flasche und zwischen den Mahlzeiten einfach immer, es war ein Albtraum. Ich wusste nicht das Babys so viel spucken können.
Babytrage ging leider gar nicht gerade angelegt war ich samt Baby schon voll gekotzt. Im Bett kuscheln ebenso Fehlanzeige.
Wir haben über 100 Stoffwindeln gehabt und hatten jeden Tag eine volle Waschmaschine.
Nach den Monaten im Krankenhaus konnte ich es immer noch nicht genießen, das tat sehr weh. Ich weiß ich sollte dankbar sein das sie gesund sind und es beiden gut geht, das bin ich auch aber dennoch bin ich auch traurig.
Z1 hat sehr viel geweint und geschrien und raubte mir oft den letzten Nerv, besser wurde es erst als er Robben konnte. Das Problem war dann nur das die kotze überall war, ja sie übergaben sich auch als sie schon normale Nahrung gegessen haben (das ging bis sie 13 Monate alt waren).
Wenn man das alles liest denkt man sich wahrscheinlich oh Gott ich möchte niemals ein Baby und schon gar nicht zwei.
Aber trotz alledem gibt es für mich nichts schöneres, die beiden sind mittlerweile über 1 Jahr alt, laufen durch die Gegend und verstehen immer mehr von der Welt, es ist so schön zu sehen wie sie groß werden.
Die Babyphase war leider für mich nicht schön aber ich versuche meinen Frieden damit zu machen.
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